Auch, wenn der Winter dieses Jahr etwas auf sich warten ließ – die Alpengipfel sind mittlerweile wieder schneebedeckt und die Snowboardsaison kann starten. In den großen Skigebieten wird erwartungsgemäß wieder einiges los sein; das ist von Vorteil für Urlauber, die auch abseits der Pisten Spaß und Unterhaltung wünschen und beim Aprés-Ski die Korken knallen lassen. Der Nachteil allerdings sind volle Pisten, auf denen geübte Snowboardfahrer kaum richtig durchstarten können, ohne anderen Fahrern in die Quere zu kommen. Doch es gibt sie noch, die kleinen Ski-Paradiese abseits vom Massentourismus.
58 Pistenkilometer laden zu Abfahrten ein
Günstige Preise für Übernachtungen und Skipässe, fast leere Pisten und ein wundervolles Alpenpanorama – in einigen Skigebieten kann man das noch tatsächlich genießen. Während auf dem Arlberg zum Beispiel das Leben tobt, geht es im Vorarlberggebiet ruhiger zu. Das betrifft aber nur die Menge an Leuten, die sich auf den Pisten tummeln; auf den insgesamt 58 Pistenkilometern und den zehn Kilometer Routen können es Snowboarder natürlich so richtig krachen lassen. Für Freerider bieten die weiten Hänge und die steilen Rinnen des Skigebiets ideale Voraussetzungen.
NovaPark: Österreichs größter Snowboardpark
Wer es gerne größer mag, kommt im Vorarlberger Gebiet ebenfalls auf seine Kosten. Im neuen Skigebiet der Silvretta Montafon befindet sich nämlich der jetzt größte Snowboardpark in ganz Österreich: der NovaPark. In einer 120 Meter langen Halfpipe können waghalsige Snowboarder ihr Können unter Beweis stellen. 20 Rails, Boxen und Kicker in allen Schwierigkeitsstufen stehen ebenfalls bereit, um den Snowboardern das Adrenalin durch die Adern zu jagen. Der Park ist für Könner wie auch für Anfänger gleichermaßen geeignet. Langeweile kommt hier bei einem Tagesaufenthalt garantiert nicht auf. Zur Abwechslung locken dann die Pisten am Montafon – für Ausgeschlafene und Frühaufsteher jeden Mittwochmorgen um 7.15 Uhr sogar mit frisch präparierten Pisten, auf denen garantiert noch kein anderer Skifahrer Spuren hinterlassen hat.
Bildnachweis: Montafon © Teresa luna Victoria – commons.wikimedia.org
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