Es ist Zeit von hier zu verschwinden. Die Miete, die Studiengebühren und die täglichen Ausgaben zehren hungrig am knappen Budget eines Studenten, genauso wie das Studium an den Nerven des leidenden Studenten zehrt. Irgendwie muss man ja den Alltagsstress abschütteln und wie würde das besser gelingen, als gerade diesen wortwörtlich hinter sich zu lassen. Aber als armer Student ist man immer knapp dran mit dem Geld. Das bringt einen schon mal in Not, wenn es in die Semesterferien geht.

Wenn man auf das Reisen trotzdem nicht verzichten möchte, gibt es zahlreiche Alternativen. Urlaub und Reisen für Studenten ist tatsächlich möglich dank der Angebote, die gerade für diese Zielgruppe ausgelegt ist. Bei bekannten Zielen wie Rom, New York und Berlin kann man verstehen, warum die Flüge erschwinglich sind. Diese Fluglinien sind ja ohnehin pausenlos in Verwendung. Zwar wird man dies für exotischere Ziele leider vergeblich suchen, aber immerhin: In der näheren Umgebung kosten Mietwagen und Flüge etwa bei vielen Anbietern zehn bis zwanzig Prozent weniger. Der Studentenrabatt macht es möglich.

Vor allem die preiswerten Mietwagen kommen gelegen. So ist man auch ohne ein Auto zu jeder Zeit mobil und kann zu Veranstaltungen, Konzerte oder auch ins Ausland fahren. Für das Alltagsleben eines Studenten –- oftmals pendeln zwischen Universität und Heim – ist nicht unbedingt ein Auto nötig. Da spart man sich die laufenden Kosten wie TÜV, Wartung, Haftpflichtversicherung und das Benzin. Unter dem Strich rentiert sich die Miete.

Man darf dann zwar nicht zu viel erwarten, aber es geht hier immerhin um die einzige längere Freizeitphase. Also kein Grund zum Verzweifeln. Auch als Student hat man eine breite Auswahl an Reisemöglichkeiten und kann durchaus einen Vorteil daraus ziehen, dass Reisen kaum jemals billiger sein wird. Also lieber optimistisch bleiben und die nächste Auszeit zwischen den Semestern planen. Gerade, wenn Zeit und Geld knapp sind, lohnt es sich, beides voll auszukosten.

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